Photovoltaik als Energiequelle hat viele Vorteile und einen kleinen Nachteil – Strom gibt es nur, wenn die Sonne scheint.

Die meisten Anlagenkonzepte basieren darauf, 30% der erzeugten Energie selbst zu verbrauchen und den Rest gewinnbringend ins öffentliche Netz einzuspeisen. Um den Eigenverbrauch zu erhöhen kann man den Strom auch speichern, wenn die Sonne scheint und ihn abends und nachts verbrauchen.

Traditionell wurden zur Energiespeicherung Blei-Säure Batterien oder Blei-Gel Batterien verwendet. Diese haben aber einen entscheidenden Nachteil, man sollte Sie eigentlich nur zur Hälfte entladen, um eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren zu gewährleisten.

Durch den Fortschritt in der Elektronik-Industrie werden Speichersysteme basierend auf Lithium-Ionen Technologie immer günstiger und beliebter. Auch für die Speicherung von Solarstrom greift man mittlerweile auf diese Batterien zurück. Ein Speichersystem besteht dabei aus Batteriemodulen mit Batteriemanagement System (BMS) und einem Batteriewechselrichter, der die Batterie lädt, wenn Solarstrom zur Verfügung steht und entlädt, wenn der Strom abends gebraucht wird.

Für einen typischen 4-Personen Haushalt mit normalen Energieverbrauch bietet sich eine 10kW Photovoltaik-Anlage sowie ein Speichersystem von 5-10kWh an. Damit können Sie Ihren Eigenverbrauch spielend von 30% auf über 50% erhöhen. Ein grösserer Speicher erhöht den Eigenverbrauch noch weiter.

Wenn eine Photovoltaik-Anlage bereits vorhanden ist, dann benötigt man den Batteriewechselrichter und das Speichermodul mit BMS. Wird der Speicher zusammen mit der Photovoltaik-Anlage installiert, dann installiert man gleich einen Kombiwechselrichter für Photovoltaik und Batteriemodul.

Wir arbeiten mit den Produkten namhafter Hersteller und finden für Sie das optimale Speichersystem, hier eine Auswahl unserer Produkte:

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